Caso 1610 Fomini
Handhabung75%
Ausstattung76%
Verarbeitung77%
Verpackung83%
Preis/Leistung77%
82%Wertung
Der Caso 1610 Fomini ist nicht perfekt. Denn durch schwankende Qualität in den Produktchargen oder zu herzhaften Umgang mit dem empfindlichen Vibrationsdraht seitens des Anwenders kann es zu Störungen kommen. Insgesamt muss man aber eine charmante Kaufempfehlung aussprechen. Die Schaumleistung ist einfach zu gut.

Der Caso 1610 Fomini Milchaufschäumer gehört zur Familie der praktischen und preiswerten Handaufschäumer für Milch. Das wichtigste Versprechen solcher Milchaufschäumer im handlichen „Easy-Going“-Format besteht darin, griffbereit aus Milch ein Milchschaum-Topping für Kaffee oder Espresso zu produzieren. Das Funktionsprinzip ist schlicht und wirkungsvoll: Stab hineintauchen, anschalten, abwarten, fertig ist der Schaum.

Knapp vorbei an der Creme de la Creme

Im Segment der Hand-Milchaufschäumer, also der kleinen handliche Rühr- und Vibrationsstäbe, die man in die Milche hineinhält, um aus ihr Schaum zu produzieren, erfüllt der Caso 1610 alle Erwartungen. Aber nur fast. Häufig bemängelt wird der Rührdraht, weil er zu dünn geraten ist.
Den Strapazen des Alltags hält er nicht genügend stand, weil er sich leicht verbiegt. Gerade in den kritischen Morgenstunden, wenn ungeduldige Anwender selbst anerkannte Markenprodukte mit individuell-relevanten Prüfsteinen belasten, schwächelt auch der Caso 1610, statt sich mit wirklich souveränen Produktvorteilen an der Qualitätsspitze in seiner Kategorie zu behaupten.

Starke Performance bei guter Pflege

Wenn Qualität grundsätzlich ein zweischneidiges Schwert ist, dann hat der Milchaufschäumer Caso 1610 Fomini die schärfsten Argumente auf seiner Seite. caso-1610-fomini-1.jpgWer darauf achtet, dass ein Top-Produkt auch gut behandelt und gepflegt werden muss, wird den empfindlichen Rührstab respektieren und partnerschaftlich die versprochenen Höchstleistungen aus ihm herauslocken an der Grenze zur Festigkeit von Hartschaum sich bewegende Milchhauben von allererster Güte.
Selbst bei billiger Milch vom Discounter ergreift dieser Milchaufschäumer kompromisslos die Initiative und schlägt Bedenken mit trotzdem erstklassigen Schaumergebnissen aus dem Feld. Die Leistung stimmt also.

Punktabzüge in der Stabilität?

Ein Produkt für den handlichen und unkomplizierten Gebrauch sollte trotzdem gewährleisten, dass seine Grundfunktionen, in diesem Falle der Rührstab, etwas länger halten als die Sorgfalt des Anwenders. Von einem Gegenstand des täglichen Gebrauchs erwartet man also etwas mehr Robustheit. Der Caso 1619 erfüllt diese Erwartungen nicht ganz.
Wer allerdings bereit ist, die überdurchschnittlichen Ergebnisse dieses Milchaufschäumers mit etwas mehr Vorsicht als üblich gegenüber den neuralgischen Stellen dieses Aufschäumers zu unterstützen, wird zu einem günstigen Preis mit Bestresultaten versorgt. caso-1610-fomini-2.jpgIn dieser Preiskategorie ist die Luft nach unten abgesichert und wird nach oben richtig dünn. Mehr geht ab hier nur noch für einen deutlich höheren Preis.

Meldungen über Mängel

Ein Milchaufschäumer ist für viele eine gute Idee. Allerdings erobern solche Ideen nicht immer gleich globale Massenmärkte. Als sogenanntes Nischenprodukt ist also auch ein Caso 1610 Fomini noch weit davon entfernt, dass sich sein Hersteller die besten Qualitätsmanager der Welt leisten kann.
Ein besonders günstiger Preis für hohen, pfiffigen Nutzen bedeutet immer auch: relativ „gute“ Chance, auch mal ein schwarzes Schaf zu erwischen.

Vorteile:

  • solider, fester Schaum
  • solider Motor
  • zuverlässige Ergebnisse
  • flexibel in allen Milch-Preisklassen
  • günstige Preiskategorie

Nachteile:

  • zu empfindlicher Rührstab
  • häufigere Qualitätsmängel

Fazit

Der Caso 1610 Fomini ist nicht perfekt. Denn durch schwankende Qualität in den Produktchargen oder zu herzhaften Umgang mit dem empfindlichen Vibrationsdraht seitens des Anwenders kann es zu Störungen kommen. Insgesamt muss man aber eine charmante Kaufempfehlung aussprechen. Die Schaumleistung ist einfach zu gut.