Die besten 10 Milchaufschäumer im Test. Unser Testsieger ist der Severin SM 9684. Ob Latte Macchiato, Cappuccino oder Milchkaffee – der Milchschaum ist zu einem festen Bestandteil... zum Ratgeber

1. Platz
  • hervorragende Schaumproduktion
  • gutes Fassungsvermögen
  • spülmaschinenfestes Gefäß
  • einfache Bedienung
  • gute Verarbeitungsqualität
2. Platz
  • sehr guter Milchschaum
  • schickes Design
  • Antihaftbeschichtung
  • spülmaschinenfestes Gefäß
  • schnelles Ergebnis
3. Platz
  • gute Schaumproduktion
  • solider Motor
  • fester Rührstab
  • flexibel in allen gängigen Milch-Fettgehaltsstufen
  • günstiger Preis

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Ratgeber

Ob Latte Macchiato, Cappuccino oder Milchkaffee – der Milchschaum ist zu einem festen Bestandteil eines guten Kaffees geworden. Milchschaum ist jedoch nicht gleich Milchschaum: Es gibt ihn in der luftigen Variante, die mit viel Sauerstoff angereichert ist und hohe Milchschaumtürme verspricht. Oder in der cremigen Variante, die im besten Fall der Konsistenz von Schlagsahne ähnelt. Um auch zu Hause in den Genuss des perfekten Milchschaums zu gelangen, schwören manche auf die Beigabe von Mineralwasser zur kalten Milch. Andere hingegen glauben, dass die Herstellung des perfekten Milchschaums abhängig ist vom verwendeten Gerät. Wir haben ein paar Milchaufschäumer genauer unter die Lupe genommen.

Was macht aus Milch eine schaumige Köstlichkeit?

Um die Physik des Milchschaumes zu verstehen, muss man zuerst wissen, dass Milch zu einem großen Teil aus Fett und Eiweiß besteht. Verändert man die Struktur der Milch durch Erhitzen oder durch das Einschlagen von Luft, werden die Fett- und Eiweißanteile der Milch durcheinandergewirbelt. Die in der Luft enthaltenen Sauerstoffatome werden zwischen den Fett- und Eiweißpolstern der Milch eingeschlossen und dehnen sich aus. Milchschaum – die allseits beliebte Köstlichkeit – entsteht.

Gibt es den perfekten Milchschaum?

Bestellt man in einer Bar oder einem Straßencafé einen Cappuccino erhält man meist qualitätvollen Milchschaum aus der Hand eines Profis. wmf-0413120011-lineo.jpgIn den 1990er Jahren war man im deutschsprachigen Raum noch beglückt, wenn man seinen Cappuccino mit Milchschaum statt Schlagsahne serviert bekam. Richtiges italienisches Flair kam auf, wenn vielleicht noch ein kleines Stück Süßgebäck dazu gereicht wurde. Heutzutage gleicht ein guter Cappuccino einem kleinen Kunstwerk. Mit Milchschaum, viel Feingefühl und Liebe werden Bäume, Herzen oder Kätzchen von sogenannten Baristas auf die Oberfläche des Kaffees gezaubert. Manchmal findet man auch Kakao am Cappuccino – der hat in der Originalvariante jedoch nichts auf dem Heißgetränk verloren.

Der Profi weiß, dass der perfekte Milchschaum für solche luftigen Kunstwerke cremig sein muss und lediglich eine geringe Oberflächenspannung haben darf. Wenn der Milchschaum zu fest ist, kann er nicht fließen und Milchschaum der nicht fließt, kann nicht gegossen werden. Denn die kostbaren Werke, die ein Barista aus Milchschaum kreieren kann, werden in einem Guss gefertigt.

Milchschaum gibt es aber in vielen Varianten: locker flockig, mit großen Luftblasen, mit Bläschen, die man kaum mit dem freien Auge erkennen kann, fest oder aber in der Konsistenz von aufgeschlagener Schlagsahne. Wie bei so vielen Dingen scheiden sich auch hier die Geschmäcker und so dürfte es wenig verwunderlich sein, dass es den perfekten Milchschaum nicht gibt. Es kommt eher darauf an, wofür man den Milchschaum verwenden möchte und ob man ihn sich eher luftig leicht oder fest wünscht. philips-ca650060-senseo-milk-twister.jpgDie Antwort auf die Frage, ob es den perfekten Milchschaum gibt, darf also ruhig „ja“ heißen. Allerdings hängt der Grad der Perfektion immer vom eigenen Geschmack ab.

Welche Arten von Milchaufschäumern gibt es?

Grundsätzlich kann man Milchaufschäumer in zwei große Gruppen aufteilen: automatische und manuelle. Die automatisch betriebenen wiederum unterteilt man in elektrische Geräte, Stab-Milchaufschäumer und Induktionsgeräte. Die letztgenannten gehören der neuesten Generation an und gehören somit zu den innovativsten Geräten, die der Markt zu bieten hat.

Manuelle Milchaufschäumer

Diese Variante ist wohl jene, bei der man am meisten für die weiße Köstlichkeit tun muss. Die meisten manuellen Milchaufschäumer sind zweiteilig. Der erste Teil besteht aus einem Becher mit einem Schnabel, der im Inneren mit einer Markierung für „Minimum“ und „Maximum“ versehen ist. Der zweite Teil ist ein Deckel mit einem Loch darin. In diesem Loch steckt ein flexibel bewegbarer Stab, an dessen im Gerät steckenden Ende eine Art Sieb angebracht ist. Am oberen Ende verfügt der manuelle Milchaufschäumer über einen Griff. Auch an der Seite ist ein praktischer Handgriff angebracht.

Mit Körperkraft zum Milchschaumtraum

Je nachdem, ob man kalten oder warmen Milchschaum haben möchte, muss man die Milch zuerst erwärmen oder kalt in den manuellen Milchaufschäumer einfüllen. Manche Geräte können allerdings auch direkt auf die Herdplatte gestellt werden. scanpart.jpgHier sollte man aber auf jeden Fall vorher in der Bedienungsanleitung nachlesen, wie heiß man die Platte einstellen darf. Alternativ kann man die Milch sonst auch vorher in der Mikrowelle warm machen. Dann darf man die Ärmel hoch krempeln und loslegen. Man hält das Gerät am oberen Ende und am praktischen Haltegriff an der Seite fest und bewegt den Aufsatz am Deckel zuerst langsam und dann immer schneller von oben nach unten. Je mehr Kraft man aufwendet, desto schneller ist der Milchschaum fertig. Danach bleibt nur noch, den Milchschaum in den Kaffeebecher zu gießen und die Früchte der eigenen Arbeit zu genießen.

Stab-Milchaufschäumer

Wenig Platz benötigt die stabförmige Variante der Milchaufschäumer. Dank ihrer handlichen Größe kann man Stab-Milchaufschäumer locker in einer Besteckschublade unterbringen. Das kann einer der Gründe dafür sein, warum ein Gerät dieser Machart schon fast in jedem Haushalt vorkommt.

Stab-Milchaufschäumer sehen im Grunde aus wie Quirls, deren Griff jedoch so breit ist, dass darin Batterien eingelegt werden können, die den Motor des Milchaufschäumers antreiben. Im Gegensatz zu einem echten Quirl steckt in dem Aufsatz jedoch lediglich ein Stab. Das untere Ende des Stabs bildet jedoch tatsächlich eine Art plattgedrückter Quirl, der sich dreht, sobald der Motor läuft.

Milchschaumtraum – gerührt, und nicht geschüttelt

Neben dem Gerät selbst benötigt man eigentlich nur mehr die passenden Batterien und schon kann man loslegen mit der Herstellung von herrlichem Milchschaum. severin-sm-9685.jpgDenn die Funktionsweise eines Stab-Milchaufschäumers ist denkbar einfach. Man führt den Stab-Milchaufschäumer bis zu einer gewissen Markierung in die Milch ein, drückt den Startknopf und sieht dabei zu, wie aus der Milch köstlicher Milchschaum wird. Natürlich ist auch hier Maß und Ziel wichtig: Das Gefäß, in dem der Milchschaum gemacht wird, sollte nicht zu voll sein, da der Schaum nach oben hin Platz benötigt. Außerdem muss man den Milchschaufschäumer gerade so tief in die Milch halten, dass er gut Luft in die Milch einmengen kann.
Aber Achtung: Hält man den Milchaufschäumer zu wenig tief oder zu schräg in die Milch, kann es passieren, dass Milch durch die Küche spritzt.

Elektrische Milchaufschäumer

Elektrische Milchaufschäumer gehören zu den Geräten, die einem die gesamte Arbeit abnehmen. Ihre Funktionsweise und auch ihr Aussehen ähnelt denen von Wasserkochern. Der Unterschied zu einem Wasserkocher liegt jedoch darin, dass das Gerät Flüssigkeiten nicht nur erhitzen kann. Es besitzt außerdem eine Aufschäumvorrichtung.

Der Strom bringt’s

Man steckt das Gerät an den Stromkreis an, füllt Milch in den Milchaufschäumer bis zu einer gewissen Markierung und schließt das Gerät. Danach drückt man den Startknopf und wartet einige Minuten. Et voilà – der köstliche Milchschaum ist bereit, zu noch besseren Kaffeespezialitäten verarbeitet zu werden.

Induktions–Milchaufschäumer

Induktionsgeräte gehören der neuesten Generation von Milchaufschäumern an. Sie funktionieren – wie der Name schon sagt – mithilfe von Induktion. Das Verfahren funktioniert etwa so: Aus einer direkt in dem Gerät integrierten Platte wird Hitze erzeugt, die unter zu Hilfenahme von Magnetismus und Strom entsteht.

Der Ferrari unter den Milchaufschäumern

Die Zubereitung erfolgt bei einem Induktions–Milchaufschäumer wie beim elektrischen Milchaufschäumer. Da die Geräte mit der neuesten Technologie ausgestattet sind, ist es wenig verwunderlich, dass die Oberflächen über eine Antihaftbeschichtung verfügen und somit die Reinigung der Geräte sehr einfach ist. clatronic-263125-ms-3326.jpgInduktions–Milchaufschäumer gehören zu den ausgefeiltesten Geräten, die am Markt zu finden sind.

Worauf es beim Kauf eines Milchaufschäumers ankommt

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich bereits vor dem Kauf ein paar Gedanken darüber zu machen, wofür und wie oft man den Milchaufschäumer verwenden will.

Die Größe macht’s

Lebt man alleine reicht vermutlich ein handliches Gerät. Ein manueller Milchaufschäumer oder aber auch ein Stab-Milchaufschäumer. Der Vorteil ist, dass diese Geräte recht leicht zu reinigen sind und platzsparend sind. Ob man sich für ein durch Körperkraft betriebenes Gerät oder aber einen batteriebetriebenen Milchaufschäumer entscheidet, hängt dabei davon ab, wie viel man in den Milchschaum investieren möchte. Lebt man hingegen in einer Großfamilie oder hat laufend Besuch, empfiehlt sich ein Gerät, mit dem man ohne großen Aufwand mehr Milchschaum auf einmal herstellen kann.

Wo gesägt wird, da fallen auch Späne

Soll heißen: Wer Milchschaum macht, muss den Milchaufschäumer auch reinigen. Bereits beim Kauf kann man feststellen, ob das einfach sein wird oder nicht. Fragen, wie ob das Gerät in der Spülmaschine gereinigt werden kann oder nicht, können bereits vor dem Kauf leicht beantwortet werden, indem man sich die Features des Geräts genauer ansieht. So sollte man zum Beispiel sicher stellen, dass für die Reinigung keine speziellen Tücher oder Reinigungsmittel vonnöten sind. Man sollte außerdem darauf achten, dass der Milchaufschäumer keine schwer zugänglichen Stellen aufweist, da diese schwer zu reinigen sind.

Zusätzliche Funktionen von Milchaufschäumern

Es gibt Geräte, die ihre Temperatur selbst regeln. bialetti-tutto-crema.jpgMit diesen Milchaufschäumern kann man lediglich eine Art Milchschaum herstellen, und zwar einen, der sehr fest ist. Wenn man diese Art Milchschaum mag, dann sind diese Geräte sicher die richtigen. Falls man lieber welchen haben möchte, der fließt, muss man beim Kauf darauf achten, ein Gerät zu kaufen, das die Temperatur nicht selbst regulieren kann. Denn nur aus fließendem Schaum kann man wunderbar verzierte Kaffeegetränke gießen.

Wie kommt das Herz auf den Kaffee?

„Latte Art“ nennt sich der aus dem anglo–italienischem Raum stammende Trend, der schon lange zu einem festen Bestandteil der Kaffeekultur geworden ist. Wie aber kommt das Herz in den Kaffee und kann man damit auch zu Hause mal seine Liebsten verwöhnen oder seine Freunde überraschen?

Um „Latte Art“ zu kreieren, benötigt man zunächst einen festen, aber dennoch flüssigen Milchschaum. Von der Konsistenz her sollte der Milchschaum etwa so fest sein wie leicht aufgeschlagene Schlagsahne. Aus Geschmacksgründen sollte Vollmilch verwendet werden – ob diese nun haltbar ist oder nicht, ist dabei eigentlich egal.

Sobald der Milchschaum geschlagen ist, sollte man sicherstellen, dass sich keine Luftbläschen darin befinden. Um auch die letzten störenden Luftbläschen im Schaum zu entfernen, kann man mit dem Behälter vorsichtig auf den Küchentisch klopfen. Außerdem hilft es, die Milch kurz zu schwenken. Man sollte den Milchschaum auch sofort weiterverarbeiten, da sich die Struktur des Schaums bereits nach einer halben Minute aufzulösen beginnt.

Ein kleiner Tipp am Rande: Bevor man den Milchschaum macht, sollte man den Espresso fertig haben. Durch die Hitze des Schaums wird der Espresso sowieso wieder erwärmt, falls der Kaffee zwischenzeitlich kalt werden sollte. Denn da der Milchschaum schnell verarbeitet werden muss, ist es nötig, den Espresso bereits im Vorfeld fertig zu haben.

Mit etwas Mut und noch mehr Herz zum Traumkaffee!

Stehen der Espresso und der Milchschaum bereit, kann es auch schon losgehen. severin-sm-9684.jpgMan nimmt am besten eine Tasse, die etwas bauchiger ist und leert den Espresso hinein. Der Milchschaum sollte sich in einer Kanne oder einem Kännchen mit einem Schnabel befinden. Wichtig ist, dass der Milchschaum ruhig und stetig fließen kann.

Man beginnt also damit, den Milchschaum vorsichtig und gleichmäßig vom hinteren Rand bis ganz vorne in die Tasse fließen zu lassen. Wichtig ist dabei, das Kännchen gerade zu halten und den Schaum nicht zu schnell in den Kaffee zu gießen. Die sogenannte Crema des Kaffees bildet dabei den bräunlichen Rand des Herzens, der Milchschaum selbst das weiße Innere. Es wird vermutlich ein paar Versuche dauern, den perfekten Milchschaum und ein schönes Herz zusammenzubringen, aber das Training zahlt sich aus. Wer sich eingehender damit beschäftigen will, für den gibt es im Internet Videos davon, wie man aus Milchschaum Bäumchen oder Kätzchen gießen kann.

Latte Macchiato für Anfänger

Wie schafft man es, den Espresso so in den Milchschaum zu füllen, dass es den Anschein hat, der Kaffee würde schwerelos im Schaum schweben? Wer seine Freunde schon immer mit einem perfekten Latte Macchiato überraschen wollte, kann mit einem einfachen Trick genau so einen Kaffee zaubern.

Das Geheimnis liegt darin, dass der Milchschaum ein wenig kühler sein muss als der Kaffee. Im Fall des Latte Macchiatos bereitet man also zuerst den Milchschaum und füllt ihn in ein schönes Glas. Jedoch sollte das Glas nur etwa zu dreiviertel voll sein, da später noch der Kaffee dazu kommt. Ein wenig des Milchschaums sollte man zur Seite geben. severin-sm-9495.jpgDanach erst macht man den Espresso. Das gewährleistet, dass der Milchschaum ein wenig kühler ist als der frisch gezauberte Kaffee. Allzu lange sollte man sich aber nicht Zeit lassen, da der Milchschaum dazu neigt, in sich zusammenzufallen, wenn er zu lange steht.

Hat man alle Zutaten zusammen, gießt man den Espresso sehr vorsichtig und vor allem sehr, sehr langsam in die Mitte des Glases. Bereits nach dem Einfüllen von einem kleinen bisschen des Kaffees sollte man einen bräunlichen Streifen dort erkennen, wo der Kaffee später die typische Linie im weißen Milchschaum ziehen wird. Hat man den ganzen Espresso ins Glas gegossen, kann man das in der Oberfläche entstandene Loch ganz einfach mit dem zur Seite gestellten Milchschaum verschließen.

Auch diese „Latte Art“ wird man nicht auf Anhieb herstellen können, aber Übung macht bekanntlich den Meister. Also nur Mut – dann kann man seine Freunde bald mit dem perfekten Latte Macchiato überraschen!

Hersteller im Vergleich

Der “Körperbetonte: Der Cappuccino–Creamer Classico von Cilio

Dieser manuelle Milchaufschäumer kann auf allen Herdplatten – inklusive Induktionsplatten – genutzt werden. Man muss lediglich auf den Mindestradius der Platten für Töpfe acht geben. Er besticht durch sein elegantes Äußeres: Das Gehäuse besteht aus poliertem Edelstahl. An der Seite hat er einen recht praktischen, großen Handgriff an dem man sich wunderbar festhalten kann. Mit dem manuellen Cappuccino–Creamer Classico von Cilio lassen sich maximal 3 Tassen Milch auf einmal aufschäumen. Der Schaum, den man mit diesem Gerät erzeugt ist luftig, aber fest und lässt jeden Barista vor Neid erblassen. In dem Milchaufschäumer hat man den richtigen gefunden, wenn man öfter schnell kleinere Mengen Milchschaum machen will.

Die Firma Cilio wurde erst 1993 in Solingen gegründet und gehört zu einem der jüngsten Unternehmen dieser Art auf dem Markt. caso-1610-fomini.jpgBesonderes Augenmerk richtet die Firma auf das italienische und mediterrane Design ihrer Produkte. Gleichzeitig ist es dem Unternehmen wichtig, funktionelle Geräte aus hochwertigen Stoffen zu produzieren. Ziel der Firma Cilio ist es, ihre Kunden mithilfe der innovativen und qualitätsvollen Elemente ihres Sortiments italienische Lebensfreude zu vermitteln.

Der “Knallige”: Der SM 3593 Milchaufschäumer von Severin

Wer das Außergewöhnliche liebt, für den ist sicher der Severin SM 3593 der richtige Milchaufschäumer. Er glänzt nicht nur durch sein ergonomisches Design, sondern auch in verschiedenen Farben.

Bei dem Stab–Milchaufschäumer handelt es sich um ein batteriebetriebenes Gerät, bei dem die ersten Batterien praktischerweise auch schon mitgeliefert werden. Wegen seiner handlichen Größe ist dieser Milchaufschäumer sehr gut für Haushalte geeignet, die einen eher geringen Bedarf an Milchschaum haben.

Dank der maximalen Drehzahl von 11 500 Umdrehungen pro Minute hat man innerhalb kürzester Zeit wunderbar cremigen Schaum. Der Stab-Milchaufschäumer verfügt über einen Pulsschalter, der das Ein- und Ausschalten sehr einfach gestaltet. Zudem besteht das Gerät aus Edelstahl und ist daher ganz einfach mit Wasser zu reinigen.

Ein kleiner Tipp: Mit dem Milchaufschäumer von Severin können auch andere Gerichte, wie zum Beispiel leichte Saucen bequem aufgeschlagen werden, da der Edelstahl den Geschmack der zubereiteten Speisen nicht annimmt.

1892 startet in Sundern eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art: Die Firma Severin wird als kleine Schmiede von Anton Severin gegründet. Der Sohn baut das Unternehmen 1921 zu einem florierenden 30–Mann Betrieb aus. Ab 1951 vertreibt man Elektrogeräte und der Erfolg gibt dem Unternehmen recht: Bereits im Jahr 2000 beliefert man mit 5 Niederlassungen in verschiedenen Ländern 70 Länder weltweit. Das Unternehmen steht für Qualität, Innovation und technisches Know-How. severin-sm-9688.jpg

Der “Allrounder”: Der XL 2000 von Krups

Dieser Milchaufschäumer auf Induktionsbasis gehört zu den Ferraris unter den Milchaufschäumern. Sein Edelstahlgehäuse ist sehr gut verarbeitet. Nach außen wirkt er zwar etwas schlicht, doch seine Funktionen strafen den Betrachter Lügen:

Das Gerät verfügt über drei verschiedene Programme, mit denen jeweils auf Knopfdruck Milchschaum für Cappuccino (maximal 150 Milliliter), Latte Macchiato (maximal 200 Milliliter) oder heiße Milch (maximal 300 Milliliter) hergestellt werden kann.

Der Induktionsmilchaufschäumer von Krups verfügt außerdem über eine Antihafteschichtung, die eine einfache Reinigung ermöglicht und eine praktische Abschaltautomatik. Mit dem Milchaufschäumer von Krups hat man im Handumdrehen wunderbaren Milchschaum für jede Gelegenheit.

1846 wurde die Firma Krups in Solingen als Schmiede gegründet. Heute gehört sie der französischen Groupe SEB an. Die in Solingen befindliche Zentrale beliefert österreichische, deutsche und niederländische Kunden. Das Unternehmen wurde in den 60er Jahren vor allem durch das Handrührgerät 3Mix bekannt, das in vielen deutschen Haushalten zu finden war. Heute vertreibt Krups eine Reihe von Haushaltsgeräten und hat 2012 einen Umsatz von 99,82 Millionen generiert.

Fazit

Ob fest, flaumig oder flüssig: Milchschaum gibt es in vielen Varianten und das ist gut so, denn Geschmäcker sind verschieden. Wer sich einen Milchaufschäumer anschaffen will, sollte sich bereits vor dem Kauf überlegen, welche Features dieser haben soll. Größe, Machart, zusätzliche Funktionen und Füllmenge sind nur einige der Punkte, die bedacht werden sollten. Grundsätzlich sind die Geräte, die heutzutage produziert werden, von der Qualität her sehr ähnlich. In den Vordergrund treten eher persönliche Vorlieben. Sobald man sich jedoch für ein Gerät entschieden hat, steht dem Traum vom morgendlichen Cappuccino mit Herz nichts mehr im Weg – außer vielleicht das eigene Geschick.